Light for the Last Days

Wissenschaft und Technologie

Der Vormarsch des Mikrochips

Das Anhängerschildchen ist kein Spiel für Schulkinder in Tokio. Unter der Lasche von Nobuhikos Schultasche ist ein Stückchen Plastik befestigt, ungefähr die Größe eines Päckchen Kaugummis. Solange das Schildchen dort befestigt bleibt, wissen seine Eltern, wo er sich während des Tages befindet. Japan hat damit

begonnen seine Schulkinder zu etikettieren (Die Times 2.10.04). Kinder in Moskau werden dazu veranlaßt `Hundemarken´ und Pässe mit sich herumzutragen als Teil der Sicherheitsmaßnahmen, die seit der Geißelnahme der Schule in Beslan eingeführt wurden (Die Times 13.10.04). Die New York Times (17.11.04) berichtet in einem Artikel daß eine Schule in Houston Identifizierungskarten mit Mikrochips benutzt, die mit einem Computer in einer Polizeistation verbunden sind um genau zu verfolgen, wo sich die Schüler aufhalten um Kidnapping zu verhindern. Die Befürworter der Technologie sahen weitere Möglichkeiten, wie.B. die Einpflanzung von Marken unter der Haut von Kindern, um das Problem von verlorenen oder vergessenen Marken zu verhindern.

Die US Ernährungs- und Drogenverwaltung hat ihre Zustimmung für einen Chip gegeben, welcher unter der Haut eingepflanzt wird für den Gebrauch weiterer Erkenntnisse in der Medizin. Die Firma, die hinter diesem Chip steht, „Applied Digital Solutions“, weist auf weiteren kommerziellen Gebrauch hin um jeden zu identifizieren und zu beobachten, der solch ein Implantat hat. Militärische Stützpunkte, Regierungsbüros, Gefängnisse oder Atomkraftwerke werden in diesem Zusammenhang erwähnt, um den Zutritt in gesicherte Plätze zu regulieren.

Sind Individuen erst einmal innerhalb des Komplexes, würde jede ihrer Bewegungen durch verschieden platzierte Radargeräte genauestens überwacht. Es würde keine Pässe, Personalausweise oder Hundemarken geben, da alle Informationen in dem Chip, der unsichtbar unter der Haut angebracht ist, enthalten sind. Wenn sich das zu weit hergeholt anhört, Zutritt zur hochgesicherten Kriminaldatenbank in Mexiko darf bereits nur Personal, das einen Chip eingepflanzt hat, gewährt werden (BBC Nachrichten Online 15.10.04).

Die britische Regierung hat Maßnahmen dafür angekündigt, obligatorische Identifizierungskarten, die biometrische Einzelheiten enthalten, einzuführen. Bedenken über bürgerliche Freiheiten wurden von Peter Hain, dem Führer des Unterhauses, zur Seite gefegt: 

„Wenn Sie von einem Terroristen bombardiert werden, was ist dann mit Ihrer Freiheit? Letztlich müssen Menschen sicher sein um ihre Freiheit zu genießen.“ Diese Behauptung veranschaulicht, daß die Regierungen fortgeschrittene Technologie und die Angst vor Terrorismus weltweit zum Szenario von Offenbarung 13 und dem Zeichen des Tieres vorantreiben.

Tony Pearce

Tony Pearce

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