Light for the Last Days

Sakrileg – Da Vinci Code Kapitel 5-6

Kapitel 5

Der Mythos der weiblichen Gottheit und Maria Magdalena

Gemäss Sakrileg hat Maria Magdalena „ein Geheimnis von solcher Brisanz bewahrt, dass dessen Enthüllung das Christentum seiner gesamten Grundlage beraubt hätte“, (Sakrileg S. 329). Die umstrittene Aussage beinhaltet, dass Maria Magdalena die Ehefrau von Jesus war und sie zusammen ein Kind hatten. Die Kirche hat dieses Geheimnis verborgen gehalten, welches in den gnostischen Evangelien enthalten ist, aber aus den vier Evangelien des Neuen Testaments gestrichen wurde.

Wie bereits erwähnt, ist ein Buch von Michael Baigent und Richard Leigh, „Der heilige Gral und seine Erben“ die Hauptquelle dieser Vorstellung. Es behauptet, dass der Heilige Gral die königliche Blutslinie der angeblichen Ehe von Jesus und Maria Magdalena sei. Es geht noch weiter als Sakrileg, denn es schafft eine bedeutende Verbindung zwischen Maria Magdalena und dem Kult der Astarte von den Ritualen des antiken Babylons und der Idee der „weiblichen Gottheit“ und der „Himmelskönigin“.

„Maria Magdalena wird an keiner Stelle in einem der Evangelien als Prostituierte bezeichnet. Als sie erstmals im Evangelium von Lukas erwähnt wird, wird sie als Frau, ‚von der sieben Dämonen ausgetrieben wurden’, beschrieben. Generell wird angenommen, dass sich dieser Satz auf eine Art Teufelsaustreibung von Jesus bezieht, was voraussetzt, dass Magdalena ‚besessen’ gewesen war. Der Satz kann sich aber auch auf eine Art Bekehrung und/oder rituelle Einweihung beziehen. Der Kult von Ishtar oder Astarte – die Mutter Gottheit und „die Himmelskönigin“ – beinhaltete zum Beispiel, eine siebenphasige Einweihung (die sieben Schleier). Vor ihrer Verbindung mit Jesus hätte Magdalena leicht mit so einem Kult verbunden sein können. Migdal oder Magdala war das „Dorf der Tauben“ und es gibt einige Hinweise, dass Opfertauben dort das tägliche Brot waren. Und die Taube war das heilige Symbol der Astarte.“ Baigent, Leigh & Lincoln, The Holy Blood and the Holy Grail (Der heilige Gral und seine Erben).

Ein weiterer Einfluss auf Sakrileg hatte „The Goddess in the Gospels“ (die weibliche Gottheit in den Evangelien) 1998 von Margaret Starbird verfasst. Dies ist der Folgeband von Starbirds „Die Frau mit der Alabasterflasche“. Das Buch erschien 1996 und beschreibt Starbirds Theorie über die Ehe von Jesus mit Maria Magdalena und dessen Bedeutung, die dies ihrer Auffassung nach hat, besonders für die katholische Kirche. Starbird kam nach einem Nervenzusammenbruch zu diesem Glauben, als Folge der Auseinandersetzung zwischen ihrem streng katholischen Glauben und der Tatsache, dass Frauen über Jahre hinweg von der katholischen Kirche misshandelt worden waren. Die Vorstellung, dass Jesus verheiratet war und Kinder hatte, kam nicht durch Studium oder Nachforschung, sondern „durch eine offenbarende Begegnung“ die sie von deren Wahrheit überzeugte. Sie war in einer katholisch-charismatischen Gruppe gewesen, wo man „Worte“ und Zeichen an Teilnehmer als Gottes Botschaften annehmen sollte.

Wenn man all die Einflüsse (und es gibt noch viele hier unerwähnte) hinter dieser Theorie betrachtet, stellt man fest, dass die verantwortlichen Menschen einfach irreführend waren (Planchard, Henry Lincoln) oder in einer Art a lternativen Geistlichkeit lebten – einschliesslich New Age, Zauberei, Yoga und die katholische charismatische Bewegung.

War Jesus verheiratet?

Im frühen Christentum gab es verschiedene Sekten mit Irrlehren, welche sagten, Jesus sei verheiratet gewesen. Hippolytus lehrte, dass das Hohelied Salomos eine Prophezeiung auf eine mögliche Ehe zwischen Christus und Maria Magdalena war. Die Vertreter dieser Ansicht haben die besondere Beziehung zwischen Maria Magdalena und Jesus in den Evangelien bemerkt. Sie sagen, dass Maria Magdalena und Maria von Bethanien die gleiche Person sei und dass die Geschichte von Maria mit der Alabasterflasche in Johannes 12 ein Zeugnis ihrer Ehe sein, weil ein alter Brauch fordert, dass man die Ehe zwischen einem König und seiner priesterlichen Gattin versiegelt. Sie behaupten, dass der Bericht, wo Maria Jesu Leichnam mit Kräutern einbalsamierte, sowie die Intimität im Auferstehungsbericht von Johannes 20 zeigen, das Maria die Frau von Jesus war. Im weiteren verlange die jüdische Tradition, dass ein Rabbiner verheiratet sei.

Die Mehrheit der Christen hat dies immer als gottlose Idee abgelehnt. In der Urgemeinde glaubten Justin der Märtyrer und Clemens von Alexandrien, dass ein verheirateter Christus nicht mit seiner Rolle als Erretter der Welt zu vereinbaren sei. Nicht dass die Ehe an sich sündig wäre, aber Sein Auftrag war zu gross und himmlisch als dass er sich eine Ehe hätte leisten können. In Bezug auf Sakrileg gibt es zwei Gründe, wieso Jesus nicht verheiratet war. Erstens wusste Jesus, dass er mit 33 Jahren gekreuzigt würde, ein Alter, wo eine Ehefrau Kinder hat und sie die Unterstützung des Ehemanns benötigt. Es wäre also unverantwortlich gewesen vor der Kreuzigung Kinder zu haben. Zweitens, wenn Er Kinder gehabt hätte, wären sie halb-göttlich gewesen und in den nachfolgenden Generationen besonders behandelt worden.

Was die Göttlichkeit Jesu betrifft, so ist es undenkbar, dass Er als Gott eine sexuelle Verbindung mit einer Frau eingehen konnte. Diese Gedanken wurden hauptsächlich verbreitet, weil dadurch die Göttlichkeit Jesu angegriffen wird.

Weder die Bibel noch irgend ein anderer historischer Text (einschliesslich der gnostischen Evangelien) identifizieren Maria Magdalena als Ehefrau von Jesus. Zu jener Zeit trug eine verheiratete Frau den Namen ihres Gatten, aber Marias Namen bezieht sich auf ihre Herkunft von Magdala. Karen King, eine führende Persönlichkeit und Professorin an der „Harvard Divinity School“ sagte: „Die Bezeichnung ihrer Herkunft im Namen weist auf ihre Unabhängigkeit hin. Es wäre sonderbar, wenn Maria mit Jesus verheiratet gewesen wäre und sie nebeneinander im gleichen Text [in der Bibel] erscheinen und dies nicht erwähnt würde. Das lässt für mich klar darauf schliessen, dass sie ledig waren.“

Zum Gedanken, dass das rabbinische Gesetz eine Verheiratung verlangt, finden wir, dass Jesus den Unterschied zwischen seiner Lehre und der Lehre der Schriftgelehrten und Pharisäer betonte („Ihr habt gehört, dass gesagt ist … ich aber sage euch“ – Matthäus 5). Auch waren nicht alle Rabbiner gezwungenermassen verheiratet. Rabbi Simeon ben Azzai empfahl den anderen die Ehe, blieb aber selber ledig. Als er deswegen kritisiert wurde, meinte er: „Meine Seele ist in die Thora verliebt. Das Wort kann von anderen weitergegeben werden“ (b Yeham 63b.65) Jesus empfahl Ehelosigkeit „um des Himmelreichs willen“. Matthäus 19.12.

Wir wissen nur wenig über die Identität von Maria Magdalena, nur dass sie eine der hingegebenen Nachfolgerinnen Jesu war, welche Hilfe und Befreiung durch ihn empfangen hatte und ihm dafür sehr treu und ergeben blieb. Dies zeigt sich dadurch, dass sie bei Jesus am Kreuz war und auch die erste Zeugin seiner Auferstehung wurde. Lukas 8,1-3 zeigt klar, dass Frauen eine wichtige Rolle im Dienst von Jesus gespielt und Er sich ihnen gegenüber immer respektvoll verhalten hat. Der Auftrag zur Gemeindeleitung erging an Männer, aber das hat die Frau keineswegs von bedeutenden Rollen im christlichen Dienst in der Urgemeinde ausgeschlossen und sollte es auch heutzutage nicht.

Auf jeden Fall gehen die aufgegriffenen Themen über das Konzept des heiligen Weiblichen in den Mythen des Heiligen Grals weit über die Diskussion der Rolle der Frau in der Gemeinde hinaus. Berit Kjos zeigt in ihrem Buch „Under the Spell of Mother Earth“ (Unter dem Bann der Mutter Erde), wie radikaler Feminismus und ökologische Bewegungen eine alternative Spiritualität schaffen, indem sie eine „Rückkehr zur weiblichen Gottheit“ als Antwort auf eine patriarchalische Gesellschaft verursachen wollen. Kjos schreibt: “Nachfolger der weiblichen Gottheit drücken Zorn gegenüber unserer von Männern beherrschten Kultur aus.“ Um die Erde zu retten planen sie:

  • Das veraltete System des Vater-Gottes, welches die Ressourcen unseres Planeten aufbraucht, durch die barmherzigere Kultur der Mutter-Göttin zu ersetzen.
  • Die alten Mythen, Bilder und Rituale der weiblichen Gottheit neu zu beleben.
  • Die Macht und Heiligkeit der Erotik zurückfordern.

Sie haben eine Welt ohne Autoritätspersonen oder männliche Retter zum Ziel, „denn die rettende und erhaltende Kraft liegt in ihr selbst. Sind wir mit den psychischen Energien und der Weisheit dieser Erde erfüllt, wären wir frei, unsere eigenen Dinge zu tun.“ (Seite 77)

Es liegt auf der Hand, dass die Ideen aus dem Buch des Heiligen Grals und aus Sakrileg mit dieser Art von Gedanken verbunden w erden. Roger und Jennifer Woolger sind Autoren des Buches „The Wounded Goddess Within“ (Die verwundete Göttin im Innern) und leiten auch Pilgerreisen zu Stätten der Mythologie Maria Magdalenas in Südfrankreich. In ihrem Buch schreiben sie: “Während Jahrhunderten hat man in den Köpfen der Christen eine Anzahl härtester Gleichungen aufgestellt: Frauen = Erde = Schmutz = Sex = Sünde, und diese verbreitete falsche Vorstellung wird in der Aussage klar, dass Maria Magdalena eine Prostituierte war.“ Das Ehepaar Woolger verbindet die negative Sicht der Kirche über den Körper und die Sexualität damit, dass eine weibliche Gottheit, die oft mit Fruchtbarkeit und gesunder Sexualität zu tun hat, nicht legitim ist.

Sie sehen die neu entdeckte Maria Magdalena als eine Urform der weiblichen Gottheit, die irdische und sinnliche Weiblichkeit verkörpert, als Gegenteil zu der unerreichbaren jungfräulichen Reinheit der römisch-katholischen Idee von Maria, der Mutter von Jesus. Sie glauben, dass jetzt, wo Millionen von Menschen die Ideen von Sakrileg erfahren und dadurch erleuchtet werden, das menschliche Bewusstsein reif ist, „das Rätsel der verlorenen weiblichen Göttlichkeit in vollem Mass zu enthüllen. Nach zweitausendjähriger Unterdrückung, Missachtung und Verfolgung wird die grosse Göttin endlich in ihrer ganzen Schönheit, Weisheit und Herrlichkeit zurückkehren – als Maria Magdalena“.

Dies passt mit der Vorstellung in Sakrileg, dass Sex ein Weg zu Gott ist und mit der falschen Behauptung, dass es in der frühen jüdischen Tradition auch sexuelle Riten im Tempel gab und dass etwas Weibliches, bekannt als Shekinah, Gott gleich war. (Seite 422).

Es passt auch zu vielem, was sich in der okkulten Welt abspielt, oft unter dem Mantel der radikalen Ökologie (Anbetung von Gaia als Mutter Erde) und des radikalen Feminismus. Dies beinhaltet auch den Mythos einer friedlichen Welt wie im Garten Eden, wo die weibliche Gottheit verehrt wurde, bevor der männliche Gott der Bibel alles übernahm und Entfremdung von der Natur sowie Krieg und Konflikt zwischen den Geschlechtern brachte.

Berit Kjos schreibt von ihrer Erfahrung in Amerika, wie dieses Gedankengut in das Erziehungssy stem eindringt. Sie zitiert aus einem Zeitungsartikel vom 7.6.1990 von Sonia Nazaria mit dem Titel „Wird die Verehrung der Göttin die Männer schliesslich auf ihren Platz weisen?“ die erstaunliche Aussage: „Am Anfang gab es keinen Gott. Es gab die Göttin. Sie schaute sich die grosse Leere an und schuf Himmel und Erde, wo die Frauen herrschten. Die Welt war friedvoll und beide Geschlechter beteten sie an.“ Miriam Starhawk, di e erste Präsidentin des „Covenant of the Goddess“ (Bund der Göttin) schrieb: „Das Mod ell der Göttin verlangt Respekt für die Heiligkeit aller lebendigen Geschöpfe. Zauberei kann als Religion der Ökologie angesehen werden. Ihr Ziel ist Gleichgewicht mit der Natur, so dass das Leben nicht nur überlebt sondern gedeiht.“

Die Göttin wurde in Babylon erschaffen. Der Gedanke, dass ein patriarchalischer Gott die Göttin ersetzte und die Welt von einem friedvollen harmonischen Platz in die Unordnung der heutigen Zeit verwandelte, ist ein Mythos. Nach der Sintflut von 1. Mose herrschte Nimrod, der Enkel von Noah, in Babylon und lenkte sein Volk von Gott weg. Innerhalb weniger Generationen beteten die Menschen Götter und Göttinnen an, die mit dem „himmlischen Heer“ verbunden waren (Sonne, Mond, Sterne, Planeten). Die astrologischen Tierkreise mit ihrer okkulten Wahrsagerei verdrängten die liebende Führung Gottes. Alle nachfolgenden Formen des Heidentums haben ihren Ursprung in Babylon. Barbara Walker zitierte in der „Enzyklopädie der Frauen über Mythen und Geheimnisse“ folgende Worte aus dem antiken Babylon: „Ich, ich erscheine in Vollkommenheit um in den glanzvollen Himmeln Vorzeichen in Fülle zu geben. Mit Jubel wandle ich in meiner Überlegenheit souverän als Göttin. Ich bin die Göttin des Morgens. Ishtar, welche die Pforten des Himmels in ihrer Überlegenheit öffnet.“

Gemäss der babylonischen Mythen stieg Ishtar jeden Winter in die Unterwelt um sich mit ihrem Geliebten zu vereinigen. Sie kam immer schwanger zurück und brachte das Versprechen einer vollen Ernte mit sich. Jedes Jahr feierten Ishtars Tempe lprostituierte ihre mystische Vereinigung mit ihrem Gemahlen Tammuz mit sexuellen Riten. Menschliche Opfer und andere blutige Rituale gehörten zur Zeremonie. Dies lässt darauf schliessen, dass die Göttin eine grausame Liebhaberin war, welche die Fruchtbarkeit der Erde mit dem Blut ihres Gemahlen erneuerte. (Aus Berit Kjos „Unter dem Bann der Mutter Erde“).

Die Tatsache, dass das Buch über den heiligen Gral und seine Erben, woraus die Gedanken von Sakrileg stammen, Maria Magdalena mit dem Ishtarkult verbindet, zeigt die wahre Quelle dieser Ideen – das antike Babylon.

Den Herrn Jesus, welcher uns durch sein sündloses Leben aus der Sünde errettet, mit der schmutzigen Verderbtheit der babyloni schen Religion zu verbinden, ist in höchstem Masse Gotteslästerung. Gottes Gericht wird über jene kommen, welche dieser Verführung folgen – so geschah es bereits in biblischen Zeiten mit Israel. Dies ist weit davon entfernt, in irgendeiner Art Teil der ursprünglich en Anbetung im Tempel zu sein und wird in der Bibel als Gräuel beschrieben. Hesekiel 8.14 beschreibt tatsächlich Frauen, „die für Tammuz weinen“ und dies als einer der Gründe für den Rückzug der Shekinah (welche in Wirklichkeit die Herrlichkeit Gottes oder der Platz wo Gott wohnt ist) aus dem Tempel (Hesekiel 9.3, 10.4, 1.22-23). Als sich die Herrlichkeit aus dem Tempel zurückzog, war der Weg für die babylonischen Eroberer offen und brachte Gericht für Israels Untreue ihrem Herrn gegenüber.

Die Anbetung von Göttinnen wird in Jesaja 57.3-10 beschrieben, wo das Volk auf einen hohen und luftigen Berg geht, um ihr Lager aufzuschlagen und sich in lustvollen Orgien falschen Göttern und Göttinnen zu erniedrigen. Ungewollte Kinder, die Frucht aus solchen Verbindungen, werden dann als Opfer diesen Göttern dargebracht. Dies gibt aber niemals Befriedigung und in Zeiten der Not helfen diese Götter nicht.

Im Neuen Testament war Korinth ein Zentrum solcher Götzenanbetung mit Tempelprostitution für grie-chische Göttinnen. Paulus entgegnet in 1. Korinther 6: „Der Leib aber ist nicht für die Hurerei, sondern für den Herrn und der Herr für den Leib…. Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Soll ich denn die Glieder Christi nehmen und zu Gliedern einer Hure machen? Das sei ferne! Oder wisst ihr nicht, dass wer der Hure anhängt, ein Leib mit ihr ist? …. Wer aber Unzucht treibt, sündigt gegen den eigenen Leib.“

Diese Lehre ist nicht das Resultat eines männlich-dominierenden Gottes, der uns kein Vergnügen gönnt, sie stammt vielmehr von einem liebenden himmlischen Vater, der uns von den schrecklichen Folgen solcher Unmoral bewahren möchte. Solche gibt es heute überall –sexuell übertragene Krankheiten, zerbrochene Familien, Enttäuschung, Kinder in Not, Zerfall der Gesellschaft. Gott will uns schützen und ruft uns daher auf, ein heiliges Leben abgesondert von der Verderbtheit der gegenwärtigen argen Welt zu führen.

Die Verknüpfung zwischen dem Konzept des „weiblichen Göttlichen“ und der Göttin des antiken Babylons mit all seinen Verbindun gen zur Zauberei und zum Okkultismus sollte uns vor den wahren Absichten hinter aller gegenwärtigen Propaganda in diese Richtung warnen. Diese Vorstellungen setzen in dieser Welt die erneuerte Kraft des Geheimnisses „Babylon, die grosse, die Mutter der Huren und der G räuel der Erde“ frei und werden in Offenbarung 17 als Frau beschrieben, die auf dem Tier reitet und „betrunken ist vom Blut der Heiligen und der Märtyrer Jesu.“

Kapitel 6

Möchten Sie Fabeln oder der Wahrheit Glauben schenken?
Am Ende seines Lebens schrieb Paulus an Timotheus und drängte seinen jungen Nachfolger:

„Predige das Wort, stehe bereit zu gelegener und ungelegener Zeit; überführe, weise zurecht, ermahne mit aller Langmut und Lehre! Denn es wird eine Zeit sein, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern nach ihren eigenen Begierden sich selbst Lehrer aufhäufen werden, weil es ihnen in den Ohren kitzelt; und sie werden die Ohren von der Wahrheit abkehren und sich zu den Fabeln hinwenden.“ 2. Timotheus 4.2-4. Diese Zeit ist bestimmt gekommen und heute wollen viele Leute, einschliesslich vieler bekennenden Christen, lieber Fabeln hören oder Geschichten erfinden als auf die Wahrheit achten, aus dem exakten Grund den Paulus in dieser Stelle erwähnt. Sie wollen Lehrer hören, welche die Wahrheit des Evangeliums durch eine Botschaft ersetzen, die aussagt, dass das unmoralische Leben vor Gott in Ordnung sei und dass sie ihren Lebensstil nicht durch Umkehr und Glauben an den Messias Jesus zu ändern brauchen.

Am Ende seines Lebens schrieb Petrus. „Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus kundgetan, nicht in dem wir ausgeklügelten Fabeln folgten, sondern weil wir Augenzeugen seiner herrlichen Grösse gewesen sind.“ 2. Petrus 1.16. Die grundlegende Aussage der Bibel ist, dass Gott auf erhabene Weise in die geschichtlichen Ereignisse durch das Leben, den Tod und die Auferstehung des Herrn Jesus Christus eingegriffen hat. Daraus lässt sich folgern, dass es keinen Grund gäbe, die moralischen Ansprüche, die uns der Herr Jesus in der Bibel gegeben hat, zu beachten, falls man beweisen könnte, dass diese historischen Ereignisse niemals stattgefunden hätten. Wenn man diese Grundlage zerbrechen kann, wird das Christentum zerstört.

Heute sehen wir, wie in den Medien mehr und mehr gerade diese Dinge angegriffen werden. Während grosse Anstrengungen unternommen werden, nichts Beleidigendes gegen die Moslems oder den Koran in den Medien zu sagen, wird die Bibel und das Christentum andauernd durch abgefallene Geistliche und Universitätsprofessoren angegriffen, denen Raum gegeben wird, Zweifel zu wecken, ob die biblischen Ereignisse wirklich stattgefunden haben, während den echten Christen keine Gelegenheit gegeben wird, die andere Seite der Medaille zu beleuchten. Dies alles gehört zum antichristlichen Programm, um eine nichts ahnende Bevölkerung darauf vorzubereiten, diese letzte Täuschung, welche den falschen Messias hervorbringen wird, anzunehmen. Dies ist in 2. Thessalonicher 2 und Offenbarung 13 für die letzten Tage dieses Zeitalters verheissen. Dahinter steht eine Wiederbelebung der geistlichen Macht Babylons (Offenbarung 17).

Trotz aller Angriffe auf die Botschaft der Bibel kann nur sie den Menschen Hoffnung und neues Leben geben. Dies ist der Fels, der bis heute geblieben ist und auch bis zum Ende des Zeitalters und der Wiederkunft des Messias Jesus bleiben wird. Auch heute werden die Prophezeiungen im laufenden Weltgeschehen erfüllt und zeigen uns, dass dies die authentische Botschaft Gottes an die Menschheit ist. Einige der wichtigeren Prophezeiungen, die heutzutage erfüllt werden, sind folgende:

  1. Es wird eine Wiederherstellung Israels als jüdisches Heimatland geben. Hesekiel 36-37
  1. Ein grosser Konflikt wird im Nahen Osten aufbrechen und alle Nationen werden Feindschaft gegen Israel zeigen. Hesekiel 38-39, Sacharja 12-14, Offenbarung 16 und 19
  1. Kriege, Hungersnöte und Erdbeben werden zunehmen und zu einer grossen Trübsalzeit auf der Erde führen. Matthäus 24.6-7, 21-22
  1. Die Erde wird voller Gewalt sein und viele Menschen haben Angst in Hinblick auf das, was auf der Erde geschehen wird. Lukas 21.25-26, 1. Mose 6.11, Matthäus 24.37
  1. Viele falsche Sekten werden entstehen und religiöse Verwirrung verursachen. Unter den Weltreligionen gibt es einen Trend zu einer vereinten Weltreligion. Matthäus 24.24, Offenbarung 17.
  1. Es wird einen Trend in Richtung Welteinheitsregierung geben. Offenbarung 13
  1. Die Umweltverschmutzung auf der Erde wird weit verbreitet sein. Jesaja 24, Offenbarung 8
  1. Moralische Werte werden auseinanderbrechen und zum Zerfall führen. Matthäus 24.12, 2. Timotheus 3.1-9
  1. Das Wissen und die Reisetätigkeiten auf der Erde werden zunehmen. Daniel 12.4
  1. Die Botschaft des Evangeliums wird alle Nationen erreichen, trotz Widerstand und Verfolgung. Matthäus 24.9-14, 28.18-20

Zusätzlich erfüllte Jesus bei seinem ersten Kommen biblische Prophezeiungen und wird andere bei seiner Wiederkunft erfüllen. Weder das Konzil von Nicäa noch Sakrileg haben auch nur den geringsten Einfluss auf die Verfassung und Erfüllung dieser Prophezeiungen. Sie sind vielmehr ein Zeugnis über die übernatürliche Herkunft der Bibel und die Wahrheit der Lehre, dass Jesus der Messias ist, der Immanuel, Gott mit uns. Nachfolgend einige der wichtigsten Prophezeiungen:

Prophezeiungen über das erste Kommen des Messias

Der Messias wird in Bethlehem geboren.

Prophezeiung: Und du, Bethlehem Efrata, das du klein unter den Tausendschaften von Juda bist, aus dir wird mir der hervorgehen, der Herrscher über Israel sein soll; und seine Ursprünge sind von der Urzeit, von den Tagen der Ewigkeit her. Micha 5,1

Erfüllung: Als aber der König Herodes es hörte,… versammelte er alle Hohe-priester und Schriftgelehrten des Volkes und erkundigte sich bei ihnen, wo der Christus geboren werden solle. Sie aber sagten ihm: ‚Zu Bethlehem in Judäa, denn so steht durch den Propheten geschrieben.‘ Ganzes Zitat in Matthäus 2.1-6 und Lukas 2.1-20

Der Messias wird von einer Jungfrau geboren.

Prophezeiung: Deshalb wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen. Jesaja 7.14

Erfüllung: Mit der Geburt Jesu Christi verhielt es sich aber so: Als nämlich Maria, seine Mutter, dem Joseph verlobt war, wurde sie, ehe sie zusammengekommen waren, schwanger erfunden von dem Heiligen Geist. … Ein Engel des Herrn erschien ihm (Joseph) im Traum und sprach: ‚Joseph, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen, denn das in ihr Gezeugte ist von dem Heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus nennen (Yehoshua auf hebräisch, das bedeutet: Gott errettet), denn er wird sein Volk erretten von seinen Sünden.“ Ganzes Zitat siehe Matthäus 1.18-25

Der Messias wird ein Sohn sein, der auch mächtiger Gott ist.

Prophezeiung: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter, und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, Vater der Ewigkeit, Fürst des Friedens. Jesaja 9.5

Erfüllung: Der Heilige Geist wird über dich (Maria) kommen und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden. Lukas 1.35

Der Messias wird die Gute Nachricht mit einem Dienst von Wundern predigen.

Der Geist der Herrn, HERRN, ist auf mir, denn der HERR hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, den Elenden frohe Botschaft zu bringen, zu verbinden, die gebrochenen Herzens sind, Freilassung auszurufen den Gefangenen und Öffnung des Kerkers den Gebundenen. Jesaja 61.1

Erfüllung: Und Jesus zog umher durch alle Städte und Dörfer und lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium des Reiches und heilte jede Krankheit und jedes Gebrechen. Matthäus 9.35

Der Messias wird in Gleichnissen lehren.

Ich will meinen Mund zu einer Gleichnisrede öffnen. Psalm 78.2

Erfüllung: Dies alles redete Jesus in Gleichnissen zu den Volksmengen, und ohne Gleichnis redete er nicht zu ihnen. Matthäus 13.34

Der Messias wird ein Licht für die Nationen sein.

So habe ich dich auch zum Licht der Nationen gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde. Jesaja 49.6

Erfüllung: Denn meine Augen haben dein Heil gesehen, das du bereitet hast im Angesicht aller Nationen: ein Licht zur Erleuchtung der Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel. Lukas 2.31-32. Siehe auch Matthäus 28.18-20 und Apostelgeschichte 13.47-48.

Der Messias wird auf einem Eselsfohlen nach Jerusalem reiten.

Juble laut, Tochter Zion, jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir, gerecht und siegreich ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin. Sacharja 9.9

Erfüllung: ….Brachten sie die Eselin und das Füllen und legten ihre Kleider auf sie, und er setzte sich darauf. Und eine sehr grosse Menge breitete ihre Kleider aus auf den Weg; andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. Matthäus 21.1-11

Der Messias wird bei dieser Gelegenheit als Messias begrüsst.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden. … Bindet das Festopfer mit Stricken bis an die Härner des Altars! Psalm 118.22,27

Erfüllung: Von der Zeit an begann Jesus seinen Jüngern zu zeigen, dass er nach Jerusalem hingehen müsse und von den Ältesten und Hohenpriestern und Schriftgelehrten vieles leiden und getötet und am dritten Tag auferweckt werden müsse. Matthäus 16.21

Der Messias wird für 30 Silberstücke verraten.

Und sie wogen meinen Lohn ab: 30 Silberschekel. Da sprach der Herr zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Wert, den ich ihnen wert bin! Und ich nahm die dreissig Silberschekel und warf sie in das Haus des HERRN dem Töpfer hin. Sacharja 11.13

Erfüllung: Dann ging einer von den Zwölfen, Judas Ischarioth mit Namen, zu den Hohepriestern und sprach: Was wollt ihr mir geben, und werde ihn euch überliefern? Sie aber setzten ihm dreissig Silberlinge fest. Matthäus 26.14-15. Siehe auch Matthäus 27.3-10

Der Messias wird von seinen Jüngern verlassen.

Wach auf, Schwert, gegen meinen Hirten und gegen den Mann, der mein Gefährte ist, spricht der HERR der Heerscharen. Schlage den Hirten, dass die Schafe sich zerstreuen! Sacharja 13.7

Erfüllung: Und es verliessen ihn alle und flohen. Markus 14.50

Der Messias verstummt vor seinen Anklägern.

Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf. Jesaja 53.7

Erfüllung: Und als er von den Hohenpriestern und Ältesten angeklagt wurde, antwortete er nichts. Matthäus 27.12

Der Messias wird geschlagen und angespuckt.

Ich bot meinen Rücken den Schlagenden und meine Wangen den Raufenden, mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmähungen und Speichel. Jesaja 50.6

Erfüllung: Dann spien sie ihm ins Angesicht und schlugen ihn mit Fäusten. Matthäus 26.67

Der Messias wird verspottet werden.

Sie haben meine Hände und meine Füsse durchgraben. Psalm 22.17

Und sie werden auf mich blicken, den sie durchbohrt haben. Sacharja 12.10
Erfüllung: Und als sie an den Ort kamen, der Schädelstätte genannt wird, kreuzigten sie dort ihn. Lukas 23.33

Der Messias wird zusammen mit Verbrechern getötet werden.

Er liess sich zu den Verbrechern zählen. Jesaja 53.12

Erfüllung: Dann werden zwei Räuber mit ihm gekreuzigt, einer zur Rechten und einer zur Linken. Matthäus 27.38

Der Messias wird für seine Verfolger bitten.

Er aber hat die Sünde vieler getragen und für die Verbrecher Fürbitte getan. Jesaja 53.12

Erfüllung: Jesus aber sprach: Vater vergibt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! Lukas 23.34

Die Knochen des Messias werden nicht gebrochen werden.

Er bewahrt alle seine Gebeine, nicht eines von ihnen wird zerbrochen. Psalm 34.21. Siehe auch 2. Mose 12.46 und 4. Mose 9.12

Erfüllung: Als sie aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, brachen sie ihm die Beine nicht. ….Denn dies geschah, damit die Schrift erfüllt würde: Kein Bein von ihm wird zerbrochen werden. Johannes 19.33,36

Der Messias wird im Grab eines Reichen begraben werden.

Und man gab ihm bei Gottlosen sein Grab, aber bei einem Reichen, da er gestorben war. Jesaja 53.9

Erfüllung: Und Joseph (von Arimathia – ein wohlhabendes Mitglied des Sanhedrin, der an Jesus glaubte) nahm den Leib und wickelte ihn in ein reines Leinentuch und legte ihn in seine neue Gruft, die er in den Felsen ausgehauen hatte, und er wälzte eine grossen Stein an die Tür der Gruft und ging hinweg. Matthäus 27.59-60

Der Messias wird von den Toten auferstehen.

Denn du wirst meine Seele nicht dem Tode lassen und nicht zugeben, dass dein Heiliger verwese. Du tust mir kund den Weg zum Leben. Psalm 16.10-11 Denn er ist aus dem Land der Lebendigen weggerissen. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Samen haben und in die Länge leben. Jesaja 53.8-10

Erfüllung: Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden. Lukas 24.5-6

Die Botschaft des Heils wird durch den Messias in die ganze Welt gehen.

Wendet euch zu mir, so werdet ihr selig, aller Welt Enden; denn ich bin Gott, und keiner mehr. Ich schwöre bei mir selbst, und ein Wort der Gerechtigkeit geht aus meinem Munde, dabei soll es bleiben: Mir sollen sich alle Knie beugen und alle Zungen schwören. Jesaja 45.22-23

Erfüllung: Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes; und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. Matthäus 28.18-20

Prophezeiungen über die Wiederkunft des Messias

Ein Zeit von unvergleichlicher Trübsal wird dem Tag des Herrn vorausgehen

Zur selben Zeit wird der grosse Fürst Michael, der für die Kinder deines Volks steht, sich aufmachen. Denn es wird eine solche trübselige Zeit sein, wie sie nicht gewesen ist, seitdem Leute gewesen sind bis auf diese Zeit. Daniel 12.1

Neutestamentliche Parallele: Denn es wird alsdann eine grosse Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird. Matthäus 24.21

Der Mittelpunkt dieser Trübsalzeit wird Jerusalem sein.

Zur selben Zeit will ich Jerusalem machen zum Laststein allen Völkern; alle, die ihn wegheben wollen, sollen sich daran zerschneiden; denn es werden sich alle Heiden auf Erden wider sie versammeln. Sacharja 12.3

Neutestamentliche Parallele: Wenn ihr aber sehen werdet Jerusalem belagert mit einem Heer, so merket, dass herbeigekommen ist seine Verwüstung. …und Jerusalem wird zertreten werden von den Heiden, bis dass der Heiden Zeit erfüllt wird. Lukas 21.20,24

Alle Nationen sammeln sich zur letzten Schlacht.

Rottet euch und kommt her, alle Heiden um und um, und versammelt euch. Daselbst führe du hernieder, Herr, deine Starken! Die Heiden werden sich aufmachen und heraufkommen zum Tal Josaphat; (das hebräische Wort Jehoshaphat bedeutet ‚Der Herr richtet’). Joel 4.11-16

Neutestamentliche Parallele: Denn es sind Geister der Teufel, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen auf den ganzen Kreis der Welt, sie zu versammeln in den Streit auf den grossen Tag Gottes des Allmächtigen. … Und er hat sie versammelt an einem Ort, der da heisst auf hebräisch Harmagedon. Offenbarung 16.14-16

Der Messias wird in den Wolken des Himmels kommen.

Ich sah in diesem Gesichte des Nachts, und siehe, es kam einer in des Himmels Wolken wie eines Menschen Sohn… Daniel 7.13

Neutestamentliche Parallele: Und dann wird das Zeichen des Sohnes des Menschen am Himmel erscheinen; und dann werden wehklagen alle Stämme des Landes, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen in den Wolken des Himmels mit grosser Macht und Herrlichkeit. Matthäus 24.30

Der Messias wird sichtbar sein als einer, der durchstochen wurde.

Aber über das Haus David und über die Bürger zu Jerusalem will ich ausgiessen den Geist der Gnade und des Gebets; und sie werden mich ansehen, welchen sie zerstochen haben; und werden um ihn klagen, wie man klagt um ein einziges Kind, und werden sich um ihn betrüben, wie man sich betrübt um ein erstes Kind. Sacharja 12.10

Neutestamentliche Parallele: Siehe, er kommt mit den Wolken, und es werden ihn sehen alle Augen und die ihn zerstochen haben; und werden heulen alle Geschlechter der Erde. Ja, Amen. Offenbarung 1.7

Der Messias wird auf den Ölberg kommen.

Aber der Herr wird ausziehen und streiten wider diese Heiden, gleichwie er zu streiten pflegt zur Zeit des Streites. Und seine Füsse werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Sacharja 14.3-4

Neutestamentliche Parallele: Ihr Männer von Galiläa, was stehet ihr und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel, wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren. Da wandten sie um gen Jerusalem von dem Berge, der da heisst der Ölberg… Apostelgeschichte 1.11-12

Der Messias wird mit den Heiligen kommen.

Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir. Sacharja 14.5

Neutestamentliche Parallele: Siehe, der Herr kommt mit vielen tausend Heiligen. Judas 14 ‚Heilige’ bedeutet in der Schrift

alle, die wirklich an den Herrn glauben.

Die Gottlosen werden vor dem Kommen des Herrn fliehen.

Zu der Zeit wird jedermann wegwerfen seinen silbernen und goldenen Götzen,…. auf dass er möge in die Steinritzen und Felsklüfte kriechen vor der Furcht des Herrn und vor seiner herrlichen Majestät, wenn er sich aufmachen wird zu schrecken die Erde. Jesaja 2.20-21

Neutestamentliche Parallele: Und die Könige auf Erden und die Grossen und die Reichen und die Hauptleute und die Gewaltigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und Felsen an den Bergen und sprachen zu den Bergen und Felsen: ‚Fallet über uns und verberget uns vor dem Angesichte des, der auf dem Stuhl sitzt, und vor dem Zorn des Lammes.‘ Offenbarung 6.15-16.

Der Herr wird Gerechtigkeit und Frieden auf der Erde aufrichten und Satan wird keine Möglichkeit mehr haben, die Nationen zu verführen.

Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, feststehen, höher denn alle Berge, und über alle Hügel erhaben werden; und werden alle Heiden dazulaufen und viele Völker hingehen und sagen: Kommt, lasst uns auf den Berg des Herrn gehen, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wandeln auf seinen Steigen! Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem. Und er wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen. Jesaja 2,2-4

Neutestamentliche Parallele: Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine grosse Kette in seiner Hand. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre… dass er nicht mehr verführen sollte die Heiden … Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung; über solche hat der andere Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre. Offenbarung 20.1-6 (Auszüge)

Israel wird errettet und vom Herrn gesegnet inmitten der Nationen.

Zu der Zeit wird Israel selbdritt sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf Erden, denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du Ägypten, mein Volk, und du Assur, meiner Hände Werk, und du Israel, mein Erbe! Jesaja 19.24-25

Neutestamentliche Parallele: Und also das ganze Israel selig werde, wie geschrieben steht: ‚Es wird kommen aus Zion, der da erlöse und abwende das gottlose Wesen von Jakob’. Und dies ist mein Testament mit ihnen, wenn ich ihre Sünden werde wegnehmen. Römer 11.26-27

Nach dem tausendjährigen Reich des Messias auf Erden, wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen.

Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht der Herr, also soll auch euer Same und Name stehen. Jesaja 66.22

Neutestamentliche Parallele: Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen… Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein. Offenbarung 21.1-4

Was ist zu tun?

Tony Pearce

Tony Pearce

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