Light for the Last Days

Moralische Ausgaben

 

Erzwungene Unmoral

Eine 25-jährige Kellnerin muss mögliche Kürzungen ihres Arbeitslosengeldes in Kauf nehmen, weil sie eine Anstellung für‚sexuelle Dienstleistungen’ in einem Bordell abgelehnt hat. Dies ist in Deutschland durch kürzlich eingeführte Gesetze möglich geworden. Vor gut zwei Jahren wurde die Prostitution legalisiert und Bordellbesitzer haben jetzt Zugang zu Datenbanken von Stellensuchenden. Unter Deutschlands Wohlfahrtsreformen kann jede Frau unter 55 Jahren, die während mehr als einem Jahr nicht gearbeitet hat, gezwungen werden, eine offene Stelle anzunehmen – dies schliesst Stellen im Sexgewerbe mit ein – oder sie verliert ihre Arbeitslosenunterstützung.

‚Nichts in unserer Gesetzgebung verhindert, dass Frauen ins Sexgewerbe gesandt werden’, meint Mechthild Garweg, eine Anwältin aus Hamburg, die sich auf solche Fälle spezialisiert.

‚Die neuen Regelungen sagen aus, dass eine Arbeit im Sexgewerbe nicht mehr unmoralisch ist, so können solche Arbeitsangebote nicht ohne Risiko der finanziellen Benachteiligung abgelehnt werden.’ (Daily Telegraph 30.1.05)

Man wundert sich, wie viele von denen, welche für die Abtreibung mit dem Slogan ‚das Recht der Frauen zu entscheiden’ warben, sich für ‚das Recht der Frau sich gegen die Prostitution zu entscheiden’ aufmachen werden. Wahrscheinlich nicht viele. Diese Entwicklung setzt sich in der ganzen westlichen Welt durch.

In Grossbritannien werden Schulen gezwungen, homosexuellen Lebensstil zu propagieren, und dies innerhalb einer Regierungskampagne gegen ‚Homophobie’. Das Personal wurde gebeten, Flugblätter für Schwulendemos und Fasnachtsfeiern aufzulegen sowie über Schwulen- und Lesbenthemen in den Korridoren zu informieren. Der Februar wurde als ‚Monat der Schwulengeschichte’ bezeichnet; dazu benutzte man angeblich gleichgeschlechtliche historische Figuren, unter anderen Florence Nightingale und William Shakespeare.

Die ehemaligen Kämpfe für die Rechte von Minderheitsgruppieren, damit jeder nach dem selbst gewählten Lebensstil ohne Diskriminierung leben kann, sind jetzt durch Kämpfe ersetzt, die diese Lebensstile dem Rest der Bevölkerung aufzwängen wollen und jeden, der sich dagegen wehrt, diskriminieren. Sogar die Geschichte wird neu geschrieben, damit sie zu diesen Plänen passt, etwas, das immer in einem totalitären Staat vorkommt.

Die evangelikalen Christen sind die Menschen, die sich am ehesten dagegen wehren werden, was den Weg für die Verfolgung von Christen öffnet, welche sich über moralische Werte äussern. Es geht nicht mehr um die ‚Freiheit zu wählen’, sondern um eine neue Form des Totalitarismus, welcher gottlose Unmoral auf die ganze Bevölkerung auferlegt, ob man es will oder nicht.

„Sie versprechen ihnen Freiheit, während sie selbst Sklaven des Verderbens sind; denn von wem jemand überwältigt ist, dem ist er auch als Sklave unterworfen.“ 2. Petrus 2.19


 

Tony Pearce

Tony Pearce

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