Light for the Last Days

Ist die Kirche das neue Israel

Als ich im Jahre 1970 Christ wurde, las ich die Bibel und kam zu drei Schlussfolgerungen:

  1. Die Bibel ist Gottes Wort.
  1. Jesus ist der einzige Weg zu Gott.
  1. Wir leben in der Endzeit.

Der Hauptfaktor für Punkt 3 war die Rückkehr des jüdischen Volkes nach Israel und der daraus resultierende Konflikt, der in Verbindung steht mit Prophezeiungen wie Jeremia 30, Sacharja 12-14, Matthäus 24 und Lukas 21. Ich erkannte auch viele Faktoren in aktuellen Weltereignissen, die uns anscheinend in die Richtung der grossen Trübsalszeit und der Regierung des Antichristen, wie es in der Bibel prophezeit wird, bringen. Naiverweise glaubte ich, daß Christen, die die Bibel wörtlich nehmen, einigermassen zur gleichen Schlußfolgerung kommen.

Dies war aber nicht der Fall war, es gab auch eine andere Interpretation der Bibel und der aktuellen Geschehnisse, welche nach einer großen Erweckung Ausschau hält. Dadurch werden die Nationen für Jesus erobert, was zu einem weltweiten Triumph der Christenheit mit großen Zeichen und Wundern führen und die Menschen von der Wahrheit des Evangeliums überzeugen wird; alle anderen politischen und religiösen Systeme würden eben fehlschlagen. In diesem Ablauf der Dinge sollten die Weissagungen betreffend der Wiederherstellung Israels tatsächlich auf die christliche Kirche angewandt werden, da die Gemeinde oder mit anderen Worten die Kirche an Israels Stelle getreten sei (oder das neue Israel ist).

Im Jahre 1983 las ich einen Artikel in der Zeitschrift „Restoration“, der eine Vision von Bryn Jones beschreibt, welche die aufregende Ansicht zusammenfasst für all jene, die sich dieser Interpretation anschließen:

  1. Gewöhnliche Christen werden mit übernatürlichen Kräften ausgestattet, sie legen Hände auf die Kranken, wodurch außergewöhnlichen Wunder in der Öffentlichkeit geschehen. Die Armut würde abgeschafft werden, indem große Menschenmengen zum Herrn kommen und ihre materiellen Bedürfnisse durch ihn gestillt werden. (Es geht hier um eine starke Überbetonung von Zeichen und Wundern, die oft zu einer Enttäuschung führt, wenn dies nicht wie erwartet geschieht).
  1. Die Mächte der Dunkelheit werden überworfen, unbiblische Regierungen und religiöse Systeme würden erschüttert werden, wenn die Kirche in Macht und Herrlichkeit hervorkommt.
  1. Alle Nationen würden sich nach Gott ausstrecken, wenn die Kirche als „der Berg von Gottes Haus, der höchsten unter den Nationen“ etabliert ist. Verzweifelte Regierungsoberhäupter werden sich ob ihrer fehlgeschlagenen Versuche, die menschlichen Probleme zu lösen, der erweckten Kirche zuwenden und sie bitten, „uns die Wege des Herrn zu lehren“ (s. Jesaja 2.1-4).
  1. Als Folge dieser großen Erweckung wird der Herr zu seiner glorreichen Gemeinde zurückkehren und Geschichte machen.

SOLL MAN DIE BIBEL WÖRTLICH ODER ALLEGORISCH (BILDHAFT) AUSLEGEN?

Wie aufregend diese Version auch erscheint, mein Problem damit war, daß sie nicht einhergeht mit Bibelstellen, die davon reden, dass in der Endzeit „böse Menschen und Betrüger zu Schlimmerem fortschreiten“ (2.Timo-theus 3.13), dass Abfall, Verfolgung und das „Geheimnis Babylon, die grosse, die Mutter der Huren und der Gräuel der Erde“ aufkommen werden (Offenbarung 17.5), sowie eine so grosse Drangsal, daß, würde Gott diese Tage nicht verkürzen, niemand gerettet werden würde (Matthäus 24.21-22).

Der einzige Weg darauf zu kommen , daß die Gemeinde am Ende dieser Zeit triumphierend sein könnte, wäre die Prophezeiungen des Alten Testaments über Israels Wiederherstellung im Millenium (hier nach der Rückkehr von Jesus dem Messias) auf die Kirche am Ende dieses Zeitalters (hier vor Jesus`Rückkehr) anzuwenden. Genau das ist es, was Bryn Jones, wie oben zitiert tut, nämlich die Worte von Jesaja 2, die von der Regierung des Messias aus dem wiederhergestellten Zion nach seiner Wiederkunft sprechen, auf die Kirch heute anzuwenden. Somit ersetzt die Kirche Israel und regiert über die Nationen vor der Wiederkunft als Resultat der großen endzeitlichen Erweckung.

Um so kontinuierlich zu interpretieren, muß man die prophetischen Bibelstellen aus allegorischer Sicht sehen, welche auch tatsächlich die dominierende Ansicht der Kirchen seit der Zeit von Origen und Augustin war, die beide lehrten, daß die Kirche an Israels Stelle getreten ist und das tausendjährige Reich von Christus bereits jetzt durch ihn besteht. Ein Beispiel dieser Ansicht wäre, daß das Sammeln der „Zerstreuten von Judäa von den vier Enden der Erde“ in das Land Israel (Jesaja 11.10) durch das Kommen der Nichtjuden von Osten, Westen, Süden und Norden in das Reich Gottes (Lukas 13.29) erfüllt ist.

Es ist von größter Wichtigkeit für die Herrschaftslehre, daß diese Art der Auslegung angewandt wird, da es ohne sie keine Bibelstellen gibt, die diese Idee eines Triumphs der Christenheit in der Endzeit rechtfertigen. Daher werden jene, die auf eine wörtliche Auslegung achten, daß nämlich Israel tatsächlich Israel im Alten und Neuen Testament bedeutet, als eine Bedrohung angesehen und ihre Ansichten werden kritisiert und unterdrückt.

Nur das wörtliche Verständnis der Schriftstellen ist aber sinnvoll, sowohl in Bezug auf die Prophezeiungen als auch in Anbetracht der jetzigen Weltsituation.

Lassen Sie uns nun den Nachweis überprüfen, daß gemäss der prophetischen Interpretation auch nach der Entstehung der Kirche Israel Israel bleibt.

Der Kürze wegen habe ich zumeist einfach die entsprechenden Bibelstellen angegeben. Um das Thema zu verstehen, ist es notwendig diese Bibelstellen durchzulesen.

  1. Gott schloß einen Bund mit Abraham, den er mit Isaak und Jakob wiederholte, um ihm eine Vielzahl von Nachkommen und das Land Kanaan als einen „immerwährenden Besitz“ zu geben (1.Mose 15, 17, 26.2-5, 28.13-15). Dieser war gebunden an Gottes Wort, nicht an die Treue von Abrahams Nachkommenschaft. Sollten sie untreu sein, reservierte sich Gott das Recht, sie als Strafe für ihren Ungehorsam aus dem Land zu vertreiben (3. Mose 26.27- 39, 5.Mose 28.58-68). Jedoch folgt jeder Bezugnahme zur Beseitigung des Volkes aus dem Land eine Verheißung der Wiederherstellung (z.B. 5.Mose 30.1-6).
  1. Sogar nach der Verheißung des Neuen Bundes in Jeremia 31:31-34 verspricht Gott, daß nur dann, wenn die Sonne, der Mond und die Sterne nicht mehr leuchten, “dann soll auch die Nachkommenschaft Israels aufhören eine Nation zu sein vor meinem Angesicht alle Tage“ (Jeremia 31.33-37). Diese Stelle zeigt bedeutsamerweise auf den Fortbestand Israels als eine Nation, nachdem der Neue Bund geschlossen wurde.
  1. Im Neuen Testament werden die Worte Israel und Israelit 74 mal benutzt. In allen außer 3

Stellen (in einer davon wird das Wort Israel 2 mal im gleichen Vers benutzt) werden diese Worte zweifellos gebraucht um genau das auszudrücken, was sie im Alten Testament bedeuten. Betrachten wir 4 Beispiele von 71, in welchen Israel Israel bedeuten muß.

a) Matthäus 2.20. Nach der Flucht vor Herodes, während er in Ägypten weilt, wurde Josef in einem Traum gesagt in das „Land Israel“ zu ziehen (man beachte: ihm wurde nicht gesagt, nach Palästina zu gehen!)

b) Lukas 2.32. Jesus wird von Simeon als ein „Licht zur Erleuchtung der Nationen und zur Herrlichkeit deines Volkes Israel“ bezeichnet.

c) Lukas 7.9. Jesus spricht zu dem römischen Hauptmann: „Ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich solch großen Glauben gefunden.“

d) Römer 9.4. Paulus schreibt über seine Landsleute nach dem Fleisch, die Israeliten sind, denen „die Sohnschaft ist und die Herrlichkeit und die Bündnisse und die Gesetzgebung usw“.

Ersetzen Sie „Israel“ oder „Israelit“ mit „der Kirche“ oder „Christ“ und Sie reduzieren diese Verse zur Bedeutungslosigkeit.

Wie steht es mit einer möglichen Ausnahme?

Römer 9.6: „Nicht alle, die aus Israel sind, sind Israel“. (Einen ähnlichen Gedanken findet man in Römer 3.28-29). Wenn man es im Zusammenhang betrachtet sagt Paulus hier nicht, daß Juden aufhören Juden zu sein wenn sie nicht an Jesus glauben oder daß Nichtjuden zu Juden werden, wenn sie es tun. Römer 9 behandelt die Frage des „Überrests“, eine Idee, die den hebräischen Propheten vertraut war und die er ausgiebig zitiert um sich zu erklären. Innerhalb der Nation Israel gibt es solche, die untreu und ungläubig in Bezug auf Yahweh, den Gott Israels sind, und es gibt solche, die treu sind. Der geistliche Überrest Israels gehorchte der Torah und hörte auf die Worte der Propheten. Die abtrünnige Mehrheit tat das nicht und kam unter das Gericht; das strengste Gericht war ihre Beseitigung aus dem Land. Jedoch bestand immer die Möglichkeit, daß die untreuen Israeliten Buße taten, zum Herrn umkehrten und der Torah gehorsame Gläubige wurden. Das war der Zweck der Verkündigung der Propheten.

Jetzt, da der Messias gekommen war, erkannte ihn der geistliche Überrest Israels und wurde zu hebräischen Christen/messianischen Juden. Die ungeistliche Mehrheit wies ihn zurück. Jedoch sagt Paulus weiterhin in Römer 11 daß

„Verstockung (Blindheit) Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde’. Hinsichtlich des Evangeliums sind sie zwar Feinde um euretwillen, hinsichtlich der Auswahl aber Geliebte um der Väter willen. Denn die Gnadengaben und die Berufung Gottes sind unbereubar.“ Römer 11.25-29.

Daher bleibt Israel ein Volk, sogar im Unglauben wegen des Bundes, den Gott mit den „Vätern“ (Abraham, Isaak und Jakob) geschlossen hat. Der Überrest Israels wird am Ende dieses Zeitalters errettet werden. Dies wird unterstützt durch obigen Punkt 2.

In der Zwischenzeit mögen einzelne Israeliten zum Messias umkehren, wie es bei Paulus selbst der Fall war und dadurch werden sie Teil der wahren Gemeinde, die aus Juden und Nichtjuden, vereint im Messias, besteht.

Daher drängt Paulus die Gemeinde dazu für Israels Errettung zu beten und ihnen das Evangelium zu bringen (Römer 1.16, 10.1).

Sogar diese mögliche Ausnahme widerspricht nicht der Regel, daß auch im Neuen Testament Israel Israel bedeutet.

Deutet das Neue Testament eine Zukunft für Israel an?

Viele prophetische Stellen im Alten Testament sprechen von einer weltweiten Wiederherstellung Israels, viele davon sind mit den Ereignissen der „Endzeit“ oder der „Trübsalszeit“ verbunden (z.B. 5. Mose 30.1-6, Jesaja 10.11-12, Jeremia 16.14-15, Hesekiel 36-39, Zephania 3.20, Sacharja 13-14). Es wurde von einigen Bibelauslegern behauptet, daß das Neue Testament nichts zu diesem Thema zu sagen hat und es daher, soweit es Jesus betraf, nicht mehr auf dem Plan stand. Jedoch behandelte Jesus selbst das Alte Testament als das unfehlbare Wort Gottes und nahm an, daß es unverändert seinen Nachfolgern übermittelt würde (Matthäus 5.17-18). In diesem Licht können wir davon ausgehen, daß Jesus nicht wollte, daß etwas hinzugefügt oder weggenommen wurde von dem, was bereits durch die Propheten offenbart worden war hinsichtlich Israels Zerstreuung und Wiederherstellung. Es gibt jedoch bedeutsame Bezugsstellen im Neuen Testament, die eine Zukunft für Israel andeuten:

a) Es muß eine jüdische Präsenz in Jerusalem und Judäa bestehen (Matthäus 24.15-22, Markus 13.14-20, Lukas 21.20-24), damit die Worte von Jesus über seine Wiederkunft (Matthäus 24, Markus 13, Lukas 21) wörtlich erfüllt werden. Einige Gegner dieser Ansicht argumentieren, daß Jesus` Weissagung über das „Greuel der Verwüstung“, die Flucht aus Jerusalem und die grosse Trübsal in der Besetzung und Vernichtung Jerusalems durch die Römer im Jahre 70 n.Chr. erfüllt wurde. Zweifellos bestand damals eine ant eilige Erfüllung, aber in keiner Weise kann es eine vollständige gewesen sein, da in allen 3 Evangelien diese Ereignisse in der sichtbaren Rückkehr des Herrn in Herrlichkeit enden, etwas was ganz klar weder im Jahre 70 noch bis zum heutigen Tag passiert ist.

b) Matthäus 23.39 kündigt die bevorstehende Zerstörung Jerusalems und die Verwüstung des  Tempels an, Jesus prophezeit Jerusalem„Siehe, euer Haus wird euch öde gelassen; denn ich sage euch, ihr werdet mich von jetzt an nicht sehen, bis ihr sprecht: Gepriesen sei, der da kommt im Namen des Herrn.“ Der Spruch „Gepriesen sei der da kommt im Namen des Herrn“ ist die jüdische Begrüßung für den kommenden Messias (man beachte Psalm 118.19-29 und Matthäus 21.1-16). Diese Erwartung eines jüdischen Empfangskommitees in Jerusalem für den wiederkehrenden Messias harmonisiert mit der Prophezeiung von Sacharja 12.10 und dem Ausgießen des Heiligen Geistes auf den jüdischen Überrest im besetzten Jerusalem. Als Resultat davon „werden sie auf mich blicken den sie durchbohrt haben und werden über ihn wehklagen wie man über den einzigen Sohn wehklagt“

c) Lukas 21.24: „Und Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.“ Egal, ob nun diese Prophezeiung im Jahre 1967 endgültig erfüllt wurde oder nicht (nach meiner Meinung war sie es nicht), sie deutet ganz klar eine künftige Wiederherstellung Jerusalems unter jüdischer Kontrolle an, nach den langen Jahren der Zerstreuung, in der sie „gefangen weggeführt waren unter alle Nat ionen“.

d) In Apostelgeschichte 1 hatte Jesus die perfekte Gelegenheit die Dinge ein für allemal zu regeln. In der Zeit zwischen seiner Auferstehung und Himmelfahrt sprach er zu den Jüngern über das Reich Gottes betreffen (Apg.1.3). Als Wichtigstes bericht igte er ihr Verständnis der messianischer Prophezeiung (Lukas 24.44-46), und zeigte ihnen, daß er die Weissagung des leidenden Knechtes Messias erfüllt hatte. Es wird uns nicht gesagt, auf welche Stellen er sich bezog aber wir können annehmen, daß Jesaja 53 ein Hauptthema dieses Bibelstudiums war. Es verblieben Weissagungen, die bei seinem ersten Kommen nicht erfüllt wurden, bemerkenswerterweise Jesaja 2.1-4, die den regierenden König Messias betrifft, der über die nichtjüdischen Nationen von einem wiederhergestellten und erlösten Jerusalem aus regieren und einen Weltfrieden auslösen wird. In diesem Licht ist die Frage der Jünger „Herr, wirst du zu dieser Zeit für Israel das Reich wieder herstellen?“ sinnvoll. Was sie sagten war: Wir verstehen, daß du zuerst die Prophezeiung von Jesaja 53 erfüllen musstest, indem du als ein Opfer für die Sünde starbst. Wirst du jetzt (zu dieser Zeit) die Prophezeiung von Jesaja 2.1-4 erfüllen, wirst du die Römer vertreiben, das Königreich Davids für Israel wiederherstellen und Weltfrieden bringen?“ Jesus sagt nicht: ‚Vergesst die Wiederherstellung des Reiches an Israel. Das ist jetzt beendet, weil alles auf die Kirche übertragen wurde.’ Tatsächlich sagt er, daß es ihre Priorität ist die Kraft des Heiligen Geistes zu empfangen und das Evangelium weltweit zu predigen (welches immer noch unsere Hauptaufgabe ist). Aber die Aussage von Apg. 1:7 „Es ist nicht eure Sache Zeiten oder Zeitpunkte zu wissen, die der Vater in seiner eigenen Vollmacht festgesetzt hat“ ist die, daß der Vater eine Zeit für die Herstellung von Israel festgelegt hat. Dies wird zu einer zukünftigen Zeit sein, die die Jünger nicht wissen (weil sie verbunden ist mit der Wiederkunft, siehe Matth. 24.36).

e) Römer 11: 25-26 „So wird ganz Israel errettet werden.“ Vertreter der Ersatztheologie sagen, daß Israel in Vers 26 die Kirche bedeutet, aber das macht den Text und den Zusammenhang unsinnig. In drei Kapiteln hat Paulus Israels Unglauben und dessen Notwendigkeit für das Evangelium diskutiert, sodaß logischerweise in Vers 26 Israel Israel bedeuten muß. Das Thema einer künftigen geistlichen Herstellung Israels harmonisiert mit verschiedenen Stellen im Alten Testament und wird in Offenbarung 7,11 u. 12 impliziert. Damit Israel am Ende dieses Zeitalters errettet wird, muß ein körperliches Überleben des jüdischen Volkes durch die christliche Zeit hindurch stattgefunden haben.

Die Reaktion der wahren Gemeinde auf Israels Unglaube hätte die Befolgung der Aufforderung von Paulus sein sollen, „für Israel zu beten,damit es errettet wird“. Das Scheitern darin resultierte in einen tragischen Verlust für Israel und die Gemeinde. Jetzt, da wir sehen, wie sich die Ereignisse der Endzeit im Zusammenhang mit Jerusalem und dem jüdischen Volk entfalten, sucht Gott einen treuen Überrest unter den gläubigen Christen, der für Israel betet und das jüdische Volk auf den Einzigen, der es erretten kann, den Messias Jeschua (Jesus) hinweist.

Tony Pearce

Tony Pearce

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